April 27, 2016

Dressing my body type? -Yeah, right! (oder: Der Fluch der Normgröße)

Kommen wir nochmal zurück zu der Lederjacke, die ich in meinem letzten Post erwähnt habe. Sie hat nicht richtig gepasst, und damit ist sie ein Beispiel für etwas, das mir seit Jahren auf die Nerven geht: Die Gleichförmigkeit der Mode - nicht, was die Trends angeht, sondern, was die Größen und Passformen angeht!
Ich habe nämlich immer wieder das gleiche Problem: In manchen Sachen  (nicht in allen ) trage ich zwei verschiedene Größen: Mit Anfang 20, als ich sehr schlank war, trug ich von der Taille aufwärts meist Größe 34 und von der Taille abwärts meist Größe 36. Jetzt bin ich Mitte 30, nicht mehr ganz so schlank, und trage von der Taille aufwärts meist Größe 38 und von der Taille abwärts meist Größe 40. - Fällt euch was auf? Genau, die Größe hat sich geändert, aber die Proportionen sind gleich geblieben.Und die machen es mir immer wieder schwer, etwas zu finden, was mir passt: Taillierte Bikerjacken? Schmal geschnittene T-Shirts (zum Glück sind die out)? Etuikleider wohlmöglich?-Kann ich zu gefühlten 99% vergessen! Aber wie kommt das? - Ist mein Körper denn so ungewöhnlich? Das glaube ich kaum! Es gibt genug Frauen, denen es genauso geht. Oder aber solche, die "obenrum zuviel" haben. Oder solche, die in der Breite eine bestimmte Größe brauchen, in der Länge aber nicht. Oder umgekehrt. Oder längere Arme haben als der Durchschnitt. Oder kürzere. Oder einen Po in Kadashian-Größe. Oder eher garkeinen. Oder, oder, oder...
All diese unterschiedlichen Formen gibt es und das ist doch eigentlich toll, denn es wäre ja langweilig, wenn alle gleich aussehen würden. Selbst in Modezeitschriften ist immer wieder die Rede von verschiedenen Körpertypen. Da gibt es Äpfel, Birnen, A-, V-, und H-Typen, Kreise, Rechtecke und Sanduhren. Wenn es diese verschiedenen Körpertypen aber doch offensichtlich gibt, warum gibt es keine Kleidung "von der Stange", die dem Rechnung trägt? Warum hat jede Bluse einer Marke in einer Größe dieselbe Norm-Armlänge, Norm-Oberweite, Norm-was-auch-immer?
Wäre das nicht mal eine tolle Geschäftsidee, wenn sich die Kleidung nach den Körperformen der Kundinnen richten würde, und nicht umgekehrt? Dass es das noch nicht, oder kaum gibt, kann ich mir nur auf zwei Weisen erklären: Entweder es ist schlichtweg zu teuer in der Produktion, oder es erscheint den Unternehmen mal wieder erfolgversprechender, ein Körperideal zu promoten das nur wenige erreichen...

Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Gibt es Dinge, die euch grundsätzlich nicht passen, weil ihr in einem bestimmten Bereich von einer ominösen Idealnorm abweicht?

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April 20, 2016

Winter to Spring

 Hier ein paar Momentaufnahmen (= Handyfotos) aus den letzten Wochen und Monaten:

Cafe mit tollem Ambiente....                       .....und leckeren Cocktails

 Auf der Suche nach einer neuen Lederjacke. Hab leider noch keine gefunden, die passt und gefällt.

 Das gibt's nur in Ostfriesland: Nach der Arbeit wurde ich zufällig Zeugin eines Fotoshootings mit einer Schwarzbunten (Kuh). - Für einen Tourismus-Katalog oder so was nehme ich mal an.

Lila Nägel! (Super Farbe, oder??)....   ......und mein Outfit zu den Nägeln.

 Ein letzter Blick in meine ausgeräumte Wohnung am Tag des Auszugs.

ein noch blattloser Baum vor stahlblauem Himmel

 
Frauenflohmarkt!!! 



 Bärchenliebe


War beim Frisör und hab nun wieder etwas mehr Pony -aber leider immer noch kein Selfie-Gesicht ;-) 
Endlich wieder Pumps tragen ohne sich was abzufrieren...

...und endlich wieder Grün an den Bäumen!!


EN: Some pictures I took with my cellphone during the last few weeks and months. Of a nice cafe, a photoshooting with a cow that I happened to witness, a last look at my apartment on the day of the move, leafless trees and green ones, the women's clothes flea market I went to, finding that I like my fringe, but not my selfie-face, and some other bits and bobs. Enjoy! :-)

April 13, 2016

Stripey dress and leather pants


DE: Na gut, der Titel stimmt nicht ganz, denn die Hose ist nur aus Kunstleder. Allerdings ist mir das auch lieber so, denn echtes Leder dehnt sich ja mal so gar nicht, und bei Hosen mag ich das nicht. Schuhe, Taschen und Jacken sollen dann aber doch lieber aus echtem Leder sein.
Was meint ihr: Muss es immer echtes Leder sein?

EN: Well, yes it's fake leather. But when it comes to pants I prefer fake leather to real because real leather isn't stretchy at all... But for bags, shoes and jackets I prefer the real thing.
What do you think: Does it always have to be real leather?


Zara dress and parka, Pimkie fake leather pants, Kangaroos sneakers


 Have a great middle-of-the-week!

April 5, 2016

Soft pink at work



 old H+M cardi, SOliver blouse, Pimkie jeans, Vagabond booties, my leather bag from Italy, my mum's belt
DE: Ich mache nun verschiedene Dinge in dem Museum (und werde dafür auch bezahlt): In erster Linie bin ich an der Kasse, aber ich mache auch gelegentlich etwas museumspädagogisches oder Pressearbeit, sofern das anfällt. Stundenmäßig könnte es mehr sein, der "wissenschaftliche Arbeitsanteil" könnte größer sein, aber trotzdem gefällt mir der Job. Aber das nur zur Erklärung des Posttitels, denn diese Fotos sind dort entstanden.

EN: I'm doing different stuff at the museum right now (and I'm being paid for it): First and foremost I'm selling tickets, but I also do events for children and a little PR for the house. I wish I could work more hours or expand the more intellectually challenging part, but still I like the job. So, this was my explanation for the post title, I was at work when I took these pictures.

April 2, 2016

My life in clothes (oder: Packen für den Kleiderflohmarkt)

DE: Morgen verkaufe ich mal wieder auf dem Flohmarkt. Auf einem "Frauenflohmarkt" genauer gesagt. Das heißt, dass ich in den letzten Tagen, wann immer ich Zeit hatte, Klamotten aussortiert habe. Einiges nochmal anprobiert, gebügelt, etc. Und oft bin ich dabei nicht richtig weitergekommen, weil ich ins Träumen bzw. Nachdenken kam über die Zeit in der ich dasjenige Kleidungsstück getragen habe, das ich jeweils gerade in der Hand hielt. Da war der ausgestellte Rock aus dem ersten Semester, die Schuhe, die ich mal für einen Tanzkurs gekauft habe, der Blazer, den ich aus dem Urlaub in Paris mitgebracht habe, die grüne Hose, die ich gefühlt ganz oft auf dem Blog anhatte und die mir jetzt zu klein ist, die Stiefelletten aus dem Referendariat... Jahre, Menschen, Lebensphasen, Lebensgefühle an all das erinnerte mich ein einziges Stück Stoff oder Leder und ich sah die Zeit wieder vor mir. Von manchen Teilen kann ich mich aus diesem Grund auch nicht trennen, aber vieles ist dann doch in die Kartons gewandert. - Mal sehen wieviel ich morgen Abend wieder mitnehme!
Wie ist das denn bei euch? Sind für euch auch bestimmte Kleidungsstücke so extrem mit Erinnerungen und Lebensphasen verbunden?

EN: Tomorrow I'm going to go to another flea market, one that ist especially for women. Clothes, accessoiries, etc. So I have been spending a lot of time sorting out clothes over the last few days. Tried some stuff on again, ironed, etc. And often I didn't get on with the work because I would stand and dream/ think of the time when I wore the piece I was holding in my hand at that moment. There was the full skirt from my first semester at Uni, the shoes I bought for a dancing class, the blazer I bought on holiday in Paris, the green pants I must have worn many times on the blog and that have grown to tight now, the booties from my time as a trainee teacher... years, people, phases of my life, all these things came back to me just because of a piece of fabric or leather. That is also the reason I still can't part with some of the pieces. But still I found more than enough stuff for tomorrow. I hope that I'm not going to bring it all back again in the evening!
What about you? Do you connect certain clothes with memories and phases of your life?